{"id":773,"date":"2016-04-16T15:41:43","date_gmt":"2016-04-16T13:41:43","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.heimatbund-garching.de\/?p=773"},"modified":"2019-05-29T15:44:13","modified_gmt":"2019-05-29T13:44:13","slug":"sonderausstellung-2017-in-vorbereitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.heimatbund-garching.de\/?p=773","title":{"rendered":"Sonderausstellung 2017 in Vorbereitung"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\">ANA 28.04.2016<\/h4>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns has-2-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" width=\"200\" height=\"149\" src=\"http:\/\/wordpress.heimatbund-garching.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/mauerer-aufmacher.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-777\"\/><figcaption>Der erste Blick in die Ausstellung und auf das historische Mofa. Alfred Maurer hat die Exponate zusammengetragen und die Ausstellung gestaltet.\nFoto: Spielhofer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"618\" height=\"346\" src=\"http:\/\/wordpress.heimatbund-garching.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/160503-0239-29-53564564-garch-ausstellung-heimatmuseum-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-774\" srcset=\"https:\/\/www.heimatbund-garching.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/160503-0239-29-53564564-garch-ausstellung-heimatmuseum-1.jpg 618w, https:\/\/www.heimatbund-garching.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/160503-0239-29-53564564-garch-ausstellung-heimatmuseum-1-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 618px) 100vw, 618px\" \/><figcaption>Er\u00f6ffneten die Sonderausstellung &#8222;Die F\u00fcnfzigerjahre bei uns&#8220; offiziell im Garchinger Heimatmuseum (von links): Alfred Maurer, Peter Wolfmeier, Kreisheimatpflegerin Renate Heinrich, B\u00fcrgermeister Christian Mende und Fritz Demmel. Foto: Wastl<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" width=\"745\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/wordpress.heimatbund-garching.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Plakat_fu__r_2016-745x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-775\" srcset=\"https:\/\/www.heimatbund-garching.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Plakat_fu__r_2016-745x1024.jpg 745w, https:\/\/www.heimatbund-garching.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Plakat_fu__r_2016-218x300.jpg 218w, https:\/\/www.heimatbund-garching.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Plakat_fu__r_2016-768x1056.jpg 768w, https:\/\/www.heimatbund-garching.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/Plakat_fu__r_2016.jpg 819w\" sizes=\"(max-width: 745px) 100vw, 745px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Als es in Garching eine Polizeistation gab . . .<\/h2>\n\n\n\n<p>Ausstellung im Museum am Rathaus erinnert an die F\u00fcnfzigerjahre \u2013 Ab 1. Mai zu sehen \u2013 Eintritt frei<\/p>\n\n\n\n<p>Garching. &#8222;Die F\u00fcnfzigerjahre bei uns&#8220;, so hei\u00dft die Sonderausstellung, die ab Mai im Museum am Rathaus zu sehen sein wird, organisiert und gestaltet vom Heimatbund Garching. Fritz Demmel hat das Konzept erarbeitet und Alfred Maurer hat die Exponate zusammengetragen und die Ausstellung gestaltet.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf Schautafeln und in Glasvitrinen ist allerlei zu lesen und zu sehen, was alles in den F\u00fcnfzigerjahren geschehen ist und was es alles gegeben hat. Bei einem Rundgang erkl\u00e4rte Alfred Maurer die Ausstellung vorab f\u00fcr die Heimatzeitung. Es sind Leihgaben von Privatpersonen, von anderen Heimatmuseen oder von der Gemeinde Garching. &#8222;Man muss nur wissen, wer was hat&#8220;, kommentierte Alfred Maurer schmunzelnd.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleich beim Betreten des Ausstellungsraumes im zweiten Stock ist ein Mofa, ein &#8222;Vicki&#8220; M 50, Baujahr 1954, zu sehen. &#8222;Es ist im Original-Zustand, es ist nichts restauriert und w\u00e4re sogar fahrbereit&#8220;, erkl\u00e4rte Maurer. &#8222;Impressionen aus Garching&#8220;, hei\u00dft die erste Schautafel mit Fotos vom Ski-Springen in Wald\/Alz, vom Krankenhaus in Garching, vom Schwimmbad in Hart oder von der N\u00e4hschule in Garching.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein ganzes Wohnzimmer mit Dekoration aus den F\u00fcnfzigerjahren l\u00e4sst staunen. Dazu gibt es digital auf Knopfdruck den Neckermann-Katalog von 1958. In einer Vitrine sind Elektroger\u00e4te ausgestellt: B\u00fcgeleisen, F\u00f6n, Trockenrasierer oder Toaster. In der n\u00e4chsten Vitrine gibt es Modellautos der Marken Isetta, 500-er Fiat oder Goggomobil in den typischen Farben der F\u00fcnfzigerjahre. Gro\u00dfen Raum nimmt die Garchinger Kommunalpolitik ein. Der Rathaus-Bau, der Gemeinderat, der den Bau genehmigt hat und ins Rathaus eingezogen ist, die B\u00fcrgermeister oder das Garchinger Wappen. Weitere Schautafeln besch\u00e4ftigen sich mit den Kirchen von Garching, mit der Wohnungsnot und dem Bauboom, dem Kriegerdenkmal, der Gr\u00fcndung des Heimatbundes 1953, dem ersten Volksfest 1953, damals noch mit Leistungsschau. \u00dcber das historische Alz-Hochwasser gibt es Fotos und einen Film, es gab eine Polizeistation und ein gro\u00dfes Postamt, die Erweiterung der Sportanlagen des TuS im Jahr 1954. &#8222;Garching war auch Faschingshochburg&#8220;, erkl\u00e4rte Maurer. Gilden kamen aus Salzburg, Freilassing, Traunstein oder M\u00fcnchen. Es gab zwei Kinos, das &#8222;Scala Filmtheater&#8220; in Hart und das &#8222;Filmtheater Alztal&#8220; in Garching.<\/p>\n\n\n\n<p>Viel Zeit und Arbeit ben\u00f6tigte das Zusammentragen f\u00fcr die letzte Schautafel. Es sind Klassenfotos von allen vier Schulen in Wald, Mauerberg, Hart und Garching, jeweils von den ersten Klassen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Ich hoffe, dass die Ausstellung den Leuten gef\u00e4llt, sie ist historisch wertvoll, auch f\u00fcr Nichtgarchinger ist sie interessant&#8220;, sagte Alfred Maurer in seiner beschiedenen Art.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00d6FFNUNGSZEITENDie Ausstellung ist von Mai bis Oktober jeden ersten und dritten Sonntag im Monat ge\u00f6ffnet von 10 Uhr bis 12 Uhr und von 14 Uhr bis 17 Uhr. Nach Vereinbarung sind auch au\u00dferhalb der \u00d6ffnungszeiten F\u00fchrungen m\u00f6glich, auch f\u00fcr Gruppen. Anmeldung unter Tel. 08634 \/ 8434 oder 7228. Der Eintritt ist frei. Zum ersten Mal ist die Ausstellung am Sonntag, 1. Mai, ge\u00f6ffnet. rs<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Garchings goldene Jahre ANA 03.05.2016<\/h2>\n\n\n\n<p>Ausstellung &#8222;Die F\u00fcnfzigerjahre bei uns&#8220; er\u00f6ffnet \u2013 Explodierende Einwohnerzahl \u2013 Bau-Euphorie<\/p>\n\n\n\n<p>Garching. &#8222;Es ist schon etwas Besonderes, dass wir in Garching in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden eine Ausstellung im Heimatmuseum haben, immer mit interessanten Themen&#8220;, so B\u00fcrgermeister Christian Mende einleitend bei der offiziellen Er\u00f6ffnung der Sonderausstellung &#8222;Die F\u00fcnfzigerjahre bei uns&#8220; am Freitag vor zahlreichen G\u00e4sten aus Heimatvereinen und aus der Gemeinde Garching. Im Mittelpunkt: Fritz Demmel und Alfred Maurer, die diese Ausstellung im Garchinger Heimatmuseum am Rathaus, Eingang Nikolausstra\u00dfe, konzipiert und erstellt haben. Die Ausstellung ist von Mai bis Oktober jeden ersten und dritten Sonntag im Monat ge\u00f6ffnet von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr.<\/p>\n\n\n\n<p>B\u00fcrgermeister Christian Mende verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass nicht nur die Jahrg\u00e4nge 1950 bis 1959 die Ausstellung besuchen werden, sondern alle Jahrg\u00e4nge und Generationen aus Nah und Fern, denn das erste friedliche Jahrzehnt nach dem Zweiten Weltkrieg sei etwas Besonderes, gerade auch f\u00fcr Garching: &#8222;Entstand in den Zwanzigerjahren in Garching die SKW-Siedlung, so kam der wirkliche Bev\u00f6lkerungsschub nach dem Zweiten Weltkrieg mit den Heimatvertriebenen und Fl\u00fcchtlingen.&#8220; Als kleine Anerkennung f\u00fcr die Entbehrung ihres Ehemannes Alfred Maurer, \u00fcberreichte Mende an Ursula Maurer einen bunten Blumenstrau\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf die Ver\u00e4nderungen und das gemeindliche Selbstbewusstsein in Garching verwies Fritz Demmel in seiner Er\u00f6ffnungsrede zur Ausstellung. Nach dem Zweiten Weltkrieg bestimmten seine Auswirkungen das t\u00e4gliche Leben. Das \u00dcberleben war zwar gesichert, aber noch war Realit\u00e4t: Viele fern ihrer Heimat, zerrissene Familien, das Leben in Notwohnungen. Was sich ver\u00e4nderte, war die wachsende Zuversicht in die Zukunft. Diese wurde messbar im Wohnungsbau in Garching, der im Luftbild zu einem gemauerten &#8222;Fleckerlteppich&#8220; f\u00fchrte. Grundst\u00fcckspreise von einer Mark pro Quadratmeter waren machbar. Die &#8222;Neue Heimat&#8220; errichtete Wohnungen an der Schillerstra\u00dfe, Dreizimmerwohnungen bis zur Einzimmer-K\u00fcche-Bad-Wohnung. Bereits im Jahr 1951 hatten alle dort errichteten Wohnungen ein Bad! Wuchs in M\u00fcnchen in den F\u00fcnfzigerjahren die Einwohnerzahl um 27 Prozent, schnellte in Garching die Zahl der Einwohner um 65 Prozent in die H\u00f6he. Neben der privaten Bau-Euphorie bekam Garching ein neues Rathaus, eine gro\u00dfe Expositurkirche, Sportplatz und Kindergarten, letzterer &#8222;supermodern ausgestattet&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Entstanden ist ein Schulzentrum mit vier Volksschulen und einer Landwirtschaftsschule, vier Pfarreien mit vier Pfarrern und einem Kaplan, drei Post\u00e4mtern, eine Privatklinik, ein Polizeiposten, ein Bahnhof mit Bahnhofsvorstand und Bahnhofsrestauration. Das Gewerbe bestand aus einer Brauerei, Limonadenfabrikation, M\u00f6belschreinereien, Motorradh\u00e4ndler, Automobilh\u00e4user, Parf\u00fcrmerien, landwirtschaftliches Lagerhaus, Uhrmachermeister, zwei Kinos, zwei Caf\u00e9h\u00e4user, Hutgesch\u00e4fte, Ma\u00dfschneidereien. Ein enges Netz von Lebensmittell\u00e4den \u00fcber das ganze Gemeindegebiet verteilt, machte es m\u00f6glich, auf kurzen Wegen den t\u00e4glichen Bedarf zu decken.<\/p>\n\n\n\n<p>Fritz Demmel, der sich bei Alfred Maurer f\u00fcr die kollegiale Zusammenarbeit und den tatkr\u00e4ftigen Aufbau dieser Zeitreise bedankte, w\u00fcnschte allen Besuchern bei einem Gang durch &#8222;Garchings goldene Jahre&#8220; viel Freude.<\/p>\n\n\n\n<p>Heimatbund-Vorsitzender Peter Wolfmeier freute sich \u00fcber die zahlreiche Teilnahme an der Er\u00f6ffnung. Dankesworte richtete Wolfmeier an Fritz Demmel und Alfred Maurer f\u00fcr die &#8222;geniale Ausstattung&#8220; und die Idee f\u00fcr die Ausstellung.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Auftrag von Helmut Meisl verwies Peter Wolfmeier auf den Fotowettbewerb des Heimatbunds &#8222;Dahoam in Garching&#8220; f\u00fcr Kinder und Jugendliche von sechs bis 18 Jahren. Jeweils f\u00fcnf aktuelle Fotos sind bis 15. September bei Fa. &#8222;\u00dcberDruck&#8220;, Brunnenhof, Garching, pers\u00f6nlich per Datentr\u00e4ger oder per E-Mail an <a href=\"mailto:fotowettbewerb@ueberdruck.de\">fotowettbewerb@ueberdruck.de<\/a> abzugeben. Preise im Gesamtwert von 2000 Euro sind zu gewinnen. mwa<br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ANA 28.04.2016 Als es in Garching eine Polizeistation gab . . . Ausstellung im Museum am Rathaus erinnert an die F\u00fcnfzigerjahre \u2013 Ab 1. 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