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Im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde organisierte der Heimatbund für Kinder und ihre Eltern eine Museumsfahrt zur Pumuckl-Ausstellung in Landshut.

Auf Pumuckls Spuren in Landshut

Im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde lud der Heimatbund Garching zu einer Museumsfahrt nach Landshut zur Pumucklausstellung ein. Kinder und interessierte Eltern konnten so in die Welt des berühmten Klabauters hineinriechen und die Abenteuer des frechen Kobolds noch einmal hautnah nachempfinden.

Die lange Schlange großer wie kleiner Pumuckl-Fans verhieß zunächst eine längere Wartezeit. Da aber eine Gruppenführung vorab vereinbart worden war, konnte diese vermieden werden, und zusätzlich erfuhren alle Teilnehmer viele interessante Einzelheiten von der kundigen Begleiterin durch die Ausstellung. Der erste Teil war der Entstehungsgeschichte der Figur von Ellis Kaut gewidmet, ihrer allmählichen Gestalt- und Farbgebung bis hin zu der bekannten grünen Hose und dem gelben T-Shirt – Reminiszenzen an die brasilianischen Nationalfarben und die Kindheit des Zeichners.

Der zweite Teil der Ausstellung war dann durchaus handgreiflicher und begeisterte die Kinder zusehends. An einer Werkbank von Schreinermeister Eder konnten sie durch Drücken eines Balls Teile der Werkstatt auf einem Bildschirm zusammenstürzen lassen und ein Chaos anrichten, wie es dem Pumuckl alle Ehre gemacht hätte. Auch die Leimbüchse war zu sehen, an der der Kobold kleben geblieben war und dadurch sichtbar wurde. Sein Bett stand da ebenso wie die kleine Schiffschaukel, die sich ab und zu wie von unsichtbarer Hand bewegte.  In einem anderen Zimmer konnte die Episode mit Pumuckl im Schloss nacherlebt werden, sogar der Kronleuchter mit dem unsichtbaren Klabauter wackelte wie im Schwung, und eine alte Ritterrüstung bewegte wie von Koboldhand ab und zu das Visier. Auf einem echten Klabauterschiff konnten sich die Kinder wie der oberste Klabauter auf Schatzsuche fühlen, und über eine Kamera wurden Bewegungen und Zappeleien der Besucher auf die gezeichnete Pumucklfigur übertragen, die alle Bewegungen nachvollzog.

Nach dieser anstrengenden Museumsarbeit und einigen Ausschnitten aus dem   neuen Kinofilm zum Pumuckl war eine Pause dringend nötig, die in einer Eisdiele in der Nähe zur Zufriedenheit aller bewältigt werden konnte. Auf der Rückfahrt zeigte sich schließlich, dass der kleine Kobold von Ellis Kaut nicht nur Verwirrung stiften, sondern auch sehr schön Freundschaften stiften kann. Schade nur, dass sich nicht noch mehr Kinder mit dem Heimatbund auf den Weg nach Landshut zum Pumuckl gemacht haben!

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